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Was steckt wirklich dahinter?

Der Fall Kachelmann war in zweierlei Hinsicht ein Meilenstein in der deutschen Rechtsprechung. Zum einen in Bezug auf den Umgang von Medien und Justiz mit einem Angeklagten und seinem mutmaßlichen Opfer bei sexueller Gewalt. Zum zweiten in Bezug auf die Beeinflussung, ja Manipulation von Medien und Justiz durch die so genannte Litigation PR. Diese Meinungsmacher bei Prozessen sind hochhonorierte Kräfte, die mit allen, nicht selten wirklich allen Mitteln versuchen, direkt die öffentliche Meinung – und damit indirekt auch das Gericht – zu beeinflussen, zu Gunsten des Angeklagten.  Von dieser in den USA seit Jahren und in Deutschland neuerdings praktizierten Methode der öffentlichen Kommunikation über Gerichtsverfahren scheinen Medien wie Justiz hierzulande offensichtlich überrascht und überfordert. Die Meister der Litigation-PR manipulieren die Medien. Ja, manche JournalistInnen scheinen gar selber Teil der Litigation-Kampagnen zu sein. Und sie beeinflussen damit indirekt auch die Gerichte.
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Eintrag erstellt am: 
06 Jan. 2012
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Aus EMMA

Wieder einmal haben die Frauen sich selbst vergessen

Der arabische Frühling wird zur Eiszeit. Für Frauen.

Wie oft soll sich das eigentlich noch wiederholen? Wie oft noch wird eine Revolution von Frauen in vorderster Front mitgetragen – und lassen die siegreichen Revolutionäre die Frauenrechte links liegen, schlimmer noch: entrechten die Frauen erst richtig! Das war 1963 in Algerien so und 1979 im Iran – und es wiederholt sich jetzt auf tragische Weise in Nordafrika. Was nicht wirklich eine Überraschung ist. In EMMA jedenfalls war es bereits in der Ende Juni 2011 erschienenen Ausgabe zu lesen.  In allen drei Ländern des so genannten „arabischen Frühlings“ – in Ägypten, Tunesien und Libyen – waren Despoten an der Macht, die selber direkt oder indirekt aus Revolutionen hervorgegangen sind, nämlich aus der Befreiung von den Kolonialherren. Und alle drei hatten ein Ohr für die Frauenrechte, aus welchen Motiven auch immer. Diese Herrscher sind nun weggefegt. Und es werden vermutlich weitere fallen. Doch was kommt danach?

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Aus anderen Medien

Die Reaktionen auf Alice' „Lebenslauf“

Die Autobiografie schlägt hohe Wellen in den Medien. Nachfolgend Auszüge aus den Rezensionen.

Im Bücherjahr 2011 gab es einen Überraschungsgast: Alice Schwarzer, Erfolgsautorin mit ihrer Autobiografie Lebenslauf, die gut gelaunt 60 Jahre Bundesrepublik durchkurvt, sich selbst im Fokus und die Frage der Frauen. Gerade hat Alice Schwarzer mit prominenten Mitkämpferinnen eine Berliner Erklärung abgegeben, die für Frauen 30 Prozent der Macht in deutschen Führungsetagen verlangt, so ewig gestrig also ist der Feminismus nicht, wie oft sehnsüchtig behauptet wird. Wenn das kein frischer Ausblick ist. Die Zeit, Susanne Mayer, 29.12.2011

Alice Schwarzer hat mit ihrer Autobiografie Lebenslauf die vielen Negativbilder, die über sie kursieren, heiter und lehrreich demontiert. Stuttgarter Zeitung, Bernhard Pörksen/Professor für Medienwissenschaft, 28.12.2011

Bei der Lektüre von Lebenslauf wird schnell klar, dass das Image, welches Schwarzer dank schlechter und geschmackloser Berichterstattung und dummen Vorurteilen anhaftet, nichts mit der Realität zu tun hat. Die Frau, die Alice Schwarzer beschreibt, ist keine stumpfsinnige Männerhasserin, die alles Männliche verdammt. Sie ist eine Frau, die sich leidenschaftlich für Gerechtigkeit einsetzt, dabei selbst immer gerecht ist und nicht selten Humor beweist. news.de, Katharina Bott, 20.12.2011

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Die Autobiografie

 

Vom ersten Tag Alice bis zum ersten Tag EMMA. In großer Offenheit erzählt Alice Schwarzer ihren "Lebenslauf". Über ihre Kindheit & Jugend; über Arbeit, Liebe & Politik.

Jetzt das Buch im EMMA-Shop bestellen: 22.99 Euro. Frei Haus

weitere Publikationen

 

Lesungen zum "Lebenslauf" 2012

 

23.2. Leipzig, Hauptbahnhof/Hist. Speisesaal. 24.2. Dresden, Hauptbibliothek. 9.3. Duisburg, Zentralbibliothek. 23.4. Darmstadt, Centralstation. 24.4. Heidelberg, Neue Aula. 25.4. Tübingen, Kreissparkasse.

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Das Hörbuch zum Buch

 

Lebenslauf. Gesprochen von Alice Schwarzer. 6 CDs mit 474 Minuten. Preis 24.95 €. Hörprobe: "Aufbruch nach Paris"

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Zur Person

Alice im Alter von acht Jahren, mit 27 als Pardon-Reporterin – und bei der Buchpremiere in Berlin im September 2011.