Editoriale von Alice Schwarzer

Seit dem Erscheinen der ersten EMMA im Februar 1977 schreibt Chefredakteurin Schwarzer auf
Seite 6 (nach Titel, Inhalt und Hausmitteilung) das Editorial.
Darin geht es mal um die große Politik, mal um den kleinen Alltag; mal ums Weltgeschehen, mal um
die Sache der Frauen. Die Editorials sind eine wahre Chronik.

Weitere Editorials

Die junge Frau - eine Begegnung

Alice Schwarzer hat "die junge Frau" getroffen. Nicht irgendeine, sondern eine bestimmte Art junger Frauen im Showgeschäft. Und da ist ihr etwas aufgefallen. Nämlich, dass diese jungen Frauen in allen Farben den "alten weißen Mann" nun nicht mehr nur privat, sondern auch beruflich schmücken. War das so gedacht?

Wie halten Sie das aus, Frau Schwarzer?

Alice Schwarzer hat den zweiten Teil ihrer Lebenserinnerungen geschrieben: von Mitte der 1970er Jahre bis heute. Hier vorab ein Auszug aus ihrem Buch "Lebenswerk", in dem sie Antworten auf die Frage gibt, die ihr bei jeder Veranstaltung gestellt wird. Hier ein Auszug daraus.

Alice Schwarzer über Transsexualität

1984 hat sie erstmals in EMMA darüber geschrieben – der Text ist erschreckend aktuell. Damals plädierte Schwarzer für das Recht auf den Geschlechterwechsel. Wie sieht sie das Problem heute, im Licht des Trans-Hypes? Selbstverständlich ist sie weiter für das Recht auf Geschlechtswechsel – aber nur im Ernstfall.

Alice Schwarzer über die neue EMMA

… die sich auch im neuen Look treu geblieben ist. Warum EMMA immer Avantgarde war und so frei und unabhängig ist wie kein anderes Medium. EMMA hat Geschichte gemacht - und wird sie weiterhin machen. EMMA bleibt mutig. Und unsere LeserInnen mit uns!

Prostitution: Das geht uns an!

Mit 25 war Alice Schwarzer erstmals im Bordell. Seither hat sie immer wieder mit Prostituierten gesprochen – und fragt sich, warum das so verlogen läuft in Deutschland.

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