Editoriale von Alice Schwarzer

Seit dem Erscheinen der ersten EMMA im Februar 1977 schreibt Chefredakteurin Schwarzer auf
Seite 6 (nach Titel, Inhalt und Hausmitteilung) das Editorial.
Darin geht es mal um die große Politik, mal um den kleinen Alltag; mal ums Weltgeschehen, mal um
die Sache der Frauen. Die Editorials sind eine wahre Chronik.

Weitere Editorials

Alice Schwarzer über Transsexualität

1984 hat sie erstmals in EMMA darüber geschrieben – der Text ist erschreckend aktuell. Damals plädierte Schwarzer für das Recht auf den Geschlechterwechsel. Wie sieht sie das Problem heute, im Licht des Trans-Hypes? Selbstverständlich ist sie weiter für das Recht auf Geschlechtswechsel – aber nur im Ernstfall.

Alice Schwarzer über die neue EMMA

… die sich auch im neuen Look treu geblieben ist. Warum EMMA immer Avantgarde war und so frei und unabhängig ist wie kein anderes Medium. EMMA hat Geschichte gemacht - und wird sie weiterhin machen. EMMA bleibt mutig. Und unsere LeserInnen mit uns!

Prostitution: Das geht uns an!

Mit 25 war Alice Schwarzer erstmals im Bordell. Seither hat sie immer wieder mit Prostituierten gesprochen – und fragt sich, warum das so verlogen läuft in Deutschland.

Jetzt muss die Fristenlösung her!

Die bedrohlichen Manöver von Spahn & Co sind eine Warnung. Und dass das Kabinett ihm 5 Millionen Euro zum Verplempern gewährt hat, ist ein Skandal. Mit diesem Geld will Spahn "die psychischen Folgen einer Abtreibung" erforschen lassen. Dabei gibt es seit Jahrzehnten zig Studien dazu. Worauf will er eigentlich raus?

Nur eine Frage des Geschlechts?

Nicht nur, aber auch. Denn auch das Gelebte zählt. Argumente zum 18. September 2005. Stellen wir uns vor, zum ersten Mal in der Geschichte stünde ein Schwarzer für das Amt des Präsidenten von Amerika zur Wahl. Ließe das die schwarzen bzw. farbigen WählerInnen gleichgültig? Ganz gewiss nicht.

Noch mehr Editorials