Editoriale von Alice Schwarzer

Seit dem Erscheinen der ersten EMMA im Februar 1977 schreibt Chefredakteurin Schwarzer auf
Seite 6 (nach Titel, Inhalt und Hausmitteilung) das Editorial.
Darin geht es mal um die große Politik, mal um den kleinen Alltag; mal ums Weltgeschehen, mal um
die Sache der Frauen. Die Editorials sind eine wahre Chronik.

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Es geht immer um Scham

Alice Schwarzer: Mal schämen sich die Opfer sexueller Übergriffe, mal die, die keine Opfer sein wollen, wie Catherine Deneuve. Und die Männer? Dabei war einst die Aufkündigung der Scham der Frauen der erste Schritt zur Befreiung. Kehren wir also zurück zu den Wurzeln!

Weiberzank - oder Polit-Kontroverse?

Judith Butler bezichtigte EMMA in der ZEIT der Hatespeech und des Rassismus. Das konnte Alice Schwarzer so nicht stehen lassen. Sie antwortet. Und sie analysiert, worum es wirklich geht bei den Gendertheorien - und warum sich etwas ändern muss in der Queer-Szene, denn "die Verhältnisse, die sind nicht so".

Ein Abend in Würzburg

Alice Schwarzer hat einen Vortrag an der Uni gehalten – und war erstaunt, wie der sektiererische Terror einer Handvoll Frauen Hunderte zum Schweigen brachte. Wie kann es sein, dass der Uni-Betrieb und die Lebenswirklichkeit so auseinanderklaffen?

Trump & Erdogan bekämpfen!

Alice Schwarzer über zwei Autokraten, die Allah bzw. Gott als Argument für ihre Herrschaft missbrauchen: Donald Trump und Recep Tayyip Erdogan. Der eine in Amerika, der andere in der Türkei. Die Frauenrechte werden als erste gekappt - danach folgt die Entmündigung aller Freiheitsliebender.

40 Jahre EMMA!

Auch Alice Schwarzer, die 1977 EMMA gegründet hat, kann es kaum fassen! Sie erzählt, wie es anfing - und warum es im Jahr 2017 weitergehen muss. In der Jubiläumsausgabe geht es um feministische Wahrheiten und aktuelle Entwicklungen. Und warum scheinbar Erreichtes neu verteidigt werden muss.

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