Alice Schwarzer gründet Frauenstiftung

© Landesarchiv Berlin / Thomas Platow
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Heute, am 27. April 2018, hat der Regierende Bürgermeister von Berlin Alice Schwarzer die Anerkennungsurkunde für die von ihr gegründete Stiftung für Menschenrechte, Selbstbestimmung und Chancengleichheit von Frauen überreicht.

Michael Müller: “Ich freue mich sehr über das Engagement von Alice Schwarzer für Frauen- und Menschenrechte. In der Gründung der Stiftung in der Hauptstadt sehe ich ein starkes frauenpolitisches Statement, sowohl für die Sache, als auch für Berlin.“ Der Regierende Bürgermeister betonte darüber hinaus sein großes Interesse daran, dass damit auch „ein Beitrag zur Verbesserung der Situation von Gewalt betroffener Frauen und zur Stärkung sexueller Selbstbestimmung“ geleistet werde.

Alice Schwarzer dankte dem Regierenden Bürgermeister für seine Ermutigung: “Ich freue mich, mit dieser Stiftung über mein jahrzehntelanges Engagement als Autorin, Aktivistin und EMMA-Macherin hinaus die Emanzipation der Frauen voranbringen zu können. Und zwar in naher wie ferner Zukunft. Und das durch die Förderungen von Individuen und Projekten ebenso wie durch eigene Initiativen im politischen, kulturellen und sozialen Bereich. Die Hauptstadt mit ihrer großen Tradition frauenrechtlicher Stiftungen scheint mir für so eine bundesweit und auch darüber hinaus agierende Stiftung der richtige Ausgangsort.“

Außerdem kündigte die Verlegerin und Chefredakteurin von EMMA (mit Sitz in Köln) an, die Stiftung in den kommenden Jahren erweitern zu wollen. Schwarzer: „Auch der EMMA-Verlag wird zu einem späteren Zeitpunkt in die Stiftung eingehen.“

Zuletzt dankte die Stiftungsgründerin den beiden Mitgliedern in dem dreiköpfigen Stiftungsvorstand, Bettina Flitner und Prof. Franz-Herbert Rieger, sowie den Anwältinnen, die die Gründung der Stiftung begleitet hatten, Karin Arnold und Dr. Julia Maier-Reinhardt.

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