Ich habe Alice Schwarzer getroffen

Alice hat getroffen: das russische Fernsehen

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Zurzeit sind alle EMMAs nicht nur im Begriff, ein fundiertes Dossier über die Silvesternacht, die Gründe und Folgen, für die nächste Ausgabe vorzubereiten. Wir versuchen auch, den vielen, vielen recherchierenden KollegInnen auf die immer gleiche Frage zu antworten: Was war da eigentlich los in dieser Nacht am Bahnhofsplatz?

Das russische Fernsehteam (mit Kameramann Andrey Putra) war eines der ersten TV-Teams in der EMMA-Redaktion, gefolgt von vielen: von den Franzosen von France 2 bis zu den Brasilianern von Globo News. Sogar der benachbarte WDR kam für seine Regionalsendung „Aktuelle Stunde“ in die EMMA-Redaktion. Von den zahllosen Printjournalisten aus der ganzen Welt gar nicht zu reden.

Ein frischer Blick
und neue Fragen
der KollegInnen
aus dem Ausland

Fast immer macht es Spaß mit den KollegInnen, vor allem mit den Ausländern. Sie bringen einen frischen Blick und neue Fragen mit. So wie die Russen. Die haben seit langem Erfahrungen mit islamistisch motivierten Attentaten. Wie bei dem Selbstmordattentat der „Schwarzen Witwen“ aus Tschetschenien 2002 in Moskau. Sie vermuteten also spontan, dass die sexuelle Gewalt an dem Abend politisch motiviert gewesen sei.

Besonders bemerkenswert fand Alice die Arbeitsweise von Kameramann Putra. Er setzte so liebevoll Licht und drehte aus so vielen Perspektiven, dass Alice ihn in ein Fachgespräch verwickelte. Und in der Tat: Der Kameramann hatte einst auf der berühmten polnischen Filmschule in Lodz gelernt. 
 

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