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Gästebuch-Einträge, Seite 1 von 319

B
W
08.01.2017, 00:07

Eine wichtige Frage und Ergänzung hätte ich dennoch an Sie als Kölnerin, die mich sehr interessieren würde und die mir bisher auch nicht beantwortet wurde:
Der WDR ist nur einen Steinwurf vom Hauptbahnhof und Dom entfernt. Ich meine mich erinnern zu können, dass von den WDR-Arcaden/Vierscheibenhaus in Richtung Dom in der Silvesternacht gefilmt wurde und aus meiner Erinnerung aus den oberen Etagen des Hauses hat man einen guten Blick auf HBF und Dom (meine Erinnerung kann mich täuschen). Da der WDR sonst bei jeder Gelegenheit Teams in Richtung HBF und Dom schickt, frage ich mich immer noch, wo die Teams Silvester 15/16 waren? Müssen die nicht die Krawalle mitbekommen haben? Wie rechtfertig(t)en sich die zuständigen Redakteure des WDR und CvD für die Berichterstattungslücke?
Wenn Sie da noch nachhaken könnten, wäre das sehr erhellend. ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die beim WDR nichts mitbekommen haben. Das kann nur absichtlich unterbunden worden sein.
MfG
B.W.

B
W
07.01.2017, 23:46

Herzlichen Dank für den Artikel, Frau Schwarzer!
Leider muss ich feststellen, dass ich, obwohl ich Ihre Artikel im Jahr 2016 großteils gelesen habe, offensichtlich zwischenzeitig abgestumpft in der Wahrnehmung war. Nicht, dass ich derartige Übergriffe vorher und nachher und an Silvester 15/16 nicht ohnehin verurteilen und abscheulich finden würde, diese mich nicht rasend machen würden, aber wenn man die Zeugenaussagen wieder im Detail liest, merke ich zumindest, dass ich diese Details wohl bereits als nicht Betroffener verdrängt habe - im Hinterkopf "sexuelle Übergriffe in Köln" die Tendenz "ein Klaps auf den Hintern" auch durch andere Rückblicke auf Köln in den Medien in meiner Wahrnehmung bekam, was natürlich ebenfalls inakzeptabel wäre, aber die Art widerspiegelt, wie das Thema von anderen Medien rückblickend behandelt wurde. Bagatellisierung. Aus einer massenhaften Vergewaltigungs-, weil absoluter Ohnmacht-Situation, wird in den Köpfen durch Wiederholung ein "Begrapschen" gemacht.

Marlene
Ostertag
05.01.2017, 20:43

Sehr geehrte Frau Schwarzer,
ich kann nur Ihre Aussage voll unterstützen in der FAZ. Gut, dass Sie Ihre Meinung so deutlich
und klar formuliert haben. Meines Erachtens brauchen wir gar nicht mehr zu überlegen, weshalb so viele junge Männer Silvester nach Köln gereist sind. Sie wollten zeigen, wir sind eine große Gruppe und werden Silvester so feiern, wie wir das wollen. Das heißt natürlich auch dann Frauen anfassen usw. usw. Da haben sie aber gemerkt, dass die Polizei unmissverständlich ihnen entgegen getreten ist mit der Aussage: hier sind wir und schützen unsere Frauen und friedliche Teilnehmer an der Silvesterfeier. Es war eine Machtprobe zwischen Polizei und gewaltbereiten Gruppen, die sich dann doch nicht getraut haben Krawalle
anzufangen oder Frauen anzufassen.
Unsere Polizei musste in großer Anzahl Silvesterabend Dienst tun statt zu Hause zu feiern oder
mit Freunden. Dafür müssen wir ihnen auch Anerkennung sagen !!!
Ich könnte noch viel schreiben. Mit freundlichen Grüßen

Hans-Rainer
Christen
32257 Bünde
05.01.2017, 18:54

Sehr geehrte Frau Schwarzer,
Ich las heute Ihren Artikel au msn.com und möchte Ihnen heute, meinen Respekt für diese wahren Worte aussprechen. In diesem Zusammenhang möchte ich auf den Artikel des Herrn Bassam Tibi "Junge Männer, die die Kultur der Gewalt mitbringen"
Veröffentlicht am 08.05.2016, hinweisen.
Ich möchte nur sagen, das Sie mit Ihrer Meinung nicht die einzige sind. Unsere Politiker sollten
endlich mal lernen, zu hören und zu verstehen.
Mit freundlichen Grüßen,
Hans-Rainer Christen

Franz
B.
Linz
05.01.2017, 18:41

Sehr geehrte Alice,
ich danke Ihnen für Ihre offenen, ehrlichen und zutreffenden Worte anlässlich Silvesterfeier 2016 in Köln.
Ich sehe Ihre Berichte oft kritisch. Dieses mal haben Sie jedoch den Nagel voll auf den Kopf getroffen. Es ist nicht akzeptabel, dass westliche Frauen von kulturfremden und wild gewordenen männlichen Individuen aus anderen Kontinenten als Freiwild und Huren gesehen werden und belästigt werden. Der Polizei in Köln sei Dank, das diese mal gröberes verhindert werden konnte.
In Innsbruck war die Polizei nicht so präsent, was wiederum zu einer Reihe sexueller Belästigungen an Frauen führte.
Weiter viel Mut bei Ihrem Einsatz für Frauen.

Hannah
Jung
Köln
05.01.2017, 17:07

Liebe Frau Schwarzer,
als Kind der Frauenbewegung war ich oft aber nicht immer konform mit Ihnen .
In letzter Zeit habe ich leider zunehmend den Eindruck, dass Politiker glauben, sich zwischen der Klientel Frauen und Migranten entscheiden zu müssen.
Frau Peter hat sich klar für die Migranten entschieden, für sie als Frau finde ich das besonders schrecklich.
Es ist halt Wahlkampf und einer muss über die Klinge springen, also die Klientel Frauen.
Deshalb Ihnen einen besonders herzlichen Dank für Ihre klare Äusserung, die zum Glück immer noch in Deutschland Gehör findet.
Dass Frau Peter sich nach ihrer einfach in den Raum gestellten Einschätzung auch noch zu Unrecht angegriffen fühlt, entbehrt jeglicher Selbstreflexion.
Die Zeiten, da Frauen eine Schuld für sexuelle Übergriffe gegeben wird, sei es durch ihre Kleidung oder nicht genügend Abstand zu Männern (Reker) scheint wiederzukommen.
Bitte, Frau Schwarzer, nutzen Sie noch lange Ihre Stimme für die Rechte von Frauen.

Ines
Tischer
05.01.2017, 16:05

Liebe Frau Schwarzer,
bitte werden sie nie leise und vertreten sie weiterhin uns Frauen, wir brauchen sie. Ich habe eine 14 jährige Tochter und habe einfach nur Angst mit welchen Entwicklungen sie leben muss.
Danke für ihre Stimme und bleiben sie auch in 2017 stark und natürlich gesund.
Ines Tischer

Uwe
B.
Berlin
05.01.2017, 15:21

Hallo Frau Schwarzer,
habe soeben auf Stern Ihre Einschätzung zur Machtprobe gelesen. Vielen Dank dafür, teile Ihre Meinung vollkommen. Wenn Gruppen - egal welcher Einstellung / Hautfarbe, etc. - sich verabreden um andere zu schädigen ist es die Pflicht des Staates (Polizei und wir alle) uns dagegen zu wehren.

Ursula
B.
05.01.2017, 11:00

Danke, Alice Schwarzer, für Ihre klaren Worte zum Polizeieinsatz an Sylvester.
Sie haben mir aus der Seele gesprochen.
Ausserdem treibt Angst Menschen dazu, extreme Parteien zu wählen, auch aus diesem Grund
halte ich die Parteischelte von Simone Peters für äusserst kontraproduktiv.

Christina
Passberger
45259 Essen
02.01.2017, 11:30

Liebe Alice, dir und Emma erstmal ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr ! Ich rege mich gerade schon wieder auf über diese Polizei-Schelte, die jetzt wieder in Kübeln kommt wegen ihres durchaus richtigen Vorgehens zu Sylvester. Gott sei Dank hat die Polizei die potentiellen Tätergruppen (mich wundert, dass die überhaupt die Dreistigkeit hatten, wieder im Pulk anzureisen zum Frauenklatschen) festgesetzt ! Der Polizei jetzt wieder Rassismus vorzuwerfen, ist das Letzte. Wir können froh sein, dass Polizisten ihren Kopf hinhalten, um Frauen zu schützen vor dieser Brut. Ich fass es nicht. Sollen sich doch die ewigen Rassismus-Warner mal angrabschen lassen !

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