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Keine Waffen für syrische Islamisten!

Man musste nicht Hellsehen können, um schon zu Beginn des Konfliktes in Syrien im April 2011 zu befürchten: Es kann nur schlimmer werden. Denn auf den gewählten, gewohnt autokratisch agierenden Präsidenten Assad würde ja keinesfalls eine Demokratie folgen, sondern ein islamistischer Gottesstaat. Und genau das wird leider von Tag zu Tag mehr zur Gewissheit und wäre endgültig besiegelt, wenn der Westen die so genannten „Rebellen“ nun auch noch mit Waffenlieferungen unterstützte (propagandistisch und logistisch tut er das schon lange). Nicht zufällig jetzt also veröffentlicht die FAZ ein Gespräch mit Assad. Darin warnt der Präsident davor, dass Syrien mit Hilfe des Westens zur Beute der Gottesstaatler werden könnte. Und dass dann auch Europa selbst ein großes Problem bekäme.
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Eintrag erstellt am: 
18 Jun. 2013
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Aus EMMA

Im Land des Herrenwitzes

Ausgelöst von einem Artikel über die plumpe Anmache des FDP-Chefs Brüderle ging ein Aufschrei durch das Land. Seither ist das Thema sexuelle Belästigung, vor allem im Beruf, allgegenwärtig. Kein Wunder: Betrifft es doch zwei von drei Frauen.

Natürlich ist ein Flirt etwas eindeutig Anderes als sexuelle Belästigung. Das weiß jede Frau. Und das könnte auch jeder Mann wissen, so er nur will. Ein Flirt ist gegenseitig und auf Augenhöhe. Die sexuelle Belästigung ist einseitig und von oben nach unten. Doch sollte es tatsächlich immer noch diesen oder jenen Mann geben, dem es schwer fällt zu unterscheiden, habe ich einen ganz einfachen Tipp: Stellen Sie sich die Situation mal umgekehrt vor. Dass zum Beispiel eine ältere Politikerin mit einem jungen Journalisten über Slipgrößen und Jeansmarken scherzt und darüber, was er wie alles so ausfüllen könnte (so wie Brüderle mit Himmelreich über Körbchengrößen). Schockierend? Aber klar doch. Kurzum: Sexuelle Belästigung hat rein gar nichts mit einem wahren erotischen Interesse zu tun, sondern ist ausschließlich eine Machtdemonstration. Sie will dem Gegenüber zeigen, dass es eben keines ist, sondern ein Drunter. Gerade in diesen Zeiten des Umbruchs und der Verunsicherung der Männer ist die sexuelle Belästigung von Frauen darum allgegenwärtig und auch im Beruf keineswegs eine Ausnahme, sondern ein Massenphänomen. Das sehen wir nicht zuletzt an der überraschenden Heftigkeit der Debatte. Auch belegen nationale wie internationale Statistiken, dass zwei von drei Frauen solcherlei Erfahrungen schon am eigenen Leibe machen mussten. Das überrascht nicht wirklich. Warum?

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Aus anderen Medien

Börne, die Juden und die Frauen

In diesem Jahr wurde der Ludwig-Börne-Preis in der Frankfurter Paulskirche an den Philosophen Peter Sloterdijk verliehen. 2008 war Alice Schwarzer die Börne-Preisträgerin. Hier ihre Rede.

Wir sind heute auch hier, um uns an Ludwig Börne zu erinnern – oder ihn überhaupt erst zu entdecken, wie es bei mir der Fall war. Die Initiatoren dieses Preises sind deutsche Juden, die sich selbst und uns allen ihre Geschichte bewusst machen wollen. Sie wollen zeigen, dass Börnes Esprit und seine Passion für Freiheit und Gerechtigkeit auch heute noch lebendig ist. Denn es ist ja nicht so, als sei das, wofür er und andere schon damals so leidenschaftlich gekämpft haben, erreicht. Trotz aller Fortschritte. Sich erinnern bedeutet, sich die Geschichte bewusst machen. Und das ist existenziell. Denn der Stoff, aus dem wir sind, ist die Summe unserer Geschichte. Im Falle Börnes ist es die Geschichte der Entrechtung, Erniedrigung und Verfolgung der Juden – auch aber die ihrer Auflehnung und Hoffnung. Weiterlesen

 

 

 

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Vom #aufschrei bis zu Anti-Sexismus-Gesetzen, von der frühen Protestwelle in den 1980ern bis heute. Ein EMMA/KiWi-Band von Alice Schwarzer (HG).

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14. Juli, 11 Uhr, Bad Vilbel / Freilichttheater in der Burg, Lesung aus ihrer Autobiografie "Lebenslauf"

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Zur Person

Alice im Alter von acht Jahren, auf einer Lesung vom "Lebenslauf" – und 2013 mit der Israelin Fania Oz-Salzberger und der Ägypterin Gihan Abou Zeid.

 

Die Autobiografie

 

Vom ersten Tag Alice bis zum ersten Tag EMMA. In großer Offenheit erzählt Alice Schwarzer ihren "Lebenslauf". Über ihre Kindheit & Jugend; über Arbeit, Liebe & Politik. Rezensionen

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