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Der FrauenMediaTurm & die NRW-Regierung

Als meine Feministinnen-Generation Anfang der 1970er Jahre antrat, hielten wir uns für die Ersten. Die Stunde Null hatte geschlagen – und nun kamen endlich wir: die jungen, radikalen, kämpferischen Frauen! Es dauerte ein paar Jahre, bis wir begriffen: Wir hatten das Rad neu erfunden. Wir hatten wieder bei Null angefangen, obwohl wir Feministinnen doch eine Geschichte haben. Eine stolze Geschichte, aus der wir hätten lernen können, ja müssen. Denn ohne Geschichte hat der Mensch keine Zukunft. Ich habe daraus die Lektion gezogen, Anfang der 1980er Jahre ein Frauenarchiv zu initiieren: den FrauenMediaTurm (FMT). Der FMT in Köln ist heute weit über deutsche Grenzen hinaus politisch wie wissenschaftlich ein Pionierprojekt (www.frauenmediaturm.de). Doch jetzt droht diesem Hort der Geschichte der Frauen das Aus. Ausgerechnet die rotgrüne „Frauenregierung“ kürzt die Förderung der gemeinnützigen Stiftung radikal. Und zögert nicht, dies auch noch mit falschen Behauptungen und Unterstellungen zu begründen.
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Eintrag erstellt am: 
30 Jan. 2012
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Aus EMMA

Wieder einmal haben die Frauen sich selbst vergessen

Der arabische Frühling wird zur Eiszeit. Für Frauen.

Wie oft soll sich das eigentlich noch wiederholen? Wie oft noch wird eine Revolution von Frauen in vorderster Front mitgetragen – und lassen die siegreichen Revolutionäre die Frauenrechte links liegen, schlimmer noch: entrechten die Frauen erst richtig! Das war 1963 in Algerien so und 1979 im Iran – und es wiederholt sich jetzt auf tragische Weise in Nordafrika. Was nicht wirklich eine Überraschung ist. In EMMA jedenfalls war es bereits in der Ende Juni 2011 erschienenen Ausgabe zu lesen.  In allen drei Ländern des so genannten „arabischen Frühlings“ – in Ägypten, Tunesien und Libyen – waren Despoten an der Macht, die selber direkt oder indirekt aus Revolutionen hervorgegangen sind, nämlich aus der Befreiung von den Kolonialherren. Und alle drei hatten ein Ohr für die Frauenrechte, aus welchen Motiven auch immer. Diese Herrscher sind nun weggefegt. Und es werden vermutlich weitere fallen. Doch was kommt danach?

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Aus anderen Medien

Die Reaktionen auf Alice' „Lebenslauf“

Die Autobiografie schlägt hohe Wellen in den Medien. Nachfolgend Auszüge aus den Rezensionen.

"Blockbuster" prägen das Literaturprogramm der Akzente: Am Freitag, 9. März, 20 Uhr, wird Alice Schwarzer, die am 3. Dezember 70 Jahre alt wird, ihre Autobiografie "Lebenslauf" vorstellen. Deutschlands berühmteste Feministin schreibt da in einer höchst lebendigen Sprache über ihre Kindheit, die Erinnerung an den politischen Großvater, ihre Jahre im "Swinging Schwabing" und in Paris bis hin zur Gründung der Zeitschrift "EMMA" im Jahr 1977. Rheinische Post, 28.1.2012

Im Bücherjahr 2011 gab es einen Überraschungsgast: Alice Schwarzer, Erfolgsautorin mit ihrer Autobiografie Lebenslauf, die gut gelaunt 60 Jahre Bundesrepublik durchkurvt, sich selbst im Fokus und die Frage der Frauen. Gerade hat Alice Schwarzer mit prominenten Mitkämpferinnen eine Berliner Erklärung abgegeben, die für Frauen 30 Prozent der Macht in deutschen Führungsetagen verlangt, so ewig gestrig also ist der Feminismus nicht, wie oft sehnsüchtig behauptet wird. Wenn das kein frischer Ausblick ist. Die Zeit, Susanne Mayer, 29.12.2011

Alice Schwarzer hat mit ihrer Autobiografie Lebenslauf die vielen Negativbilder, die über sie kursieren, heiter und lehrreich demontiert. Stuttgarter Zeitung, Bernhard Pörksen/Professor für Medienwissenschaft, 28.12.2011

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Die Autobiografie

 

Vom ersten Tag Alice bis zum ersten Tag EMMA. In großer Offenheit erzählt Alice Schwarzer ihren "Lebenslauf". Über ihre Kindheit & Jugend; über Arbeit, Liebe & Politik.

Jetzt das Buch im EMMA-Shop bestellen: 22.99 Euro. Frei Haus

weitere Publikationen

 

Lesungen zum "Lebenslauf" 2012

 

23.2. Leipzig, Hauptbahnhof/Hist. Speisesaal. 24.2. Dresden, Hauptbibliothek. 9.3. Duisburg, Zentralbibliothek. 23.4. Darmstadt, Centralstation. 24.4. Heidelberg, Neue Aula. 25.4. Tübingen, Kreissparkasse.

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Das Hörbuch zum Buch

 

Lebenslauf. Gesprochen von Alice Schwarzer. 6 CDs mit 474 Minuten. Preis 24.95 €. Hörprobe: "Aufbruch nach Paris"

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Zur Person

Alice im Alter von acht Jahren, mit 27 als Pardon-Reporterin – und bei der Buchpremiere in Berlin im September 2011.